Die GSHW hat einen neuen Menübutton für Links zu Presseartikeln mit dem Thema “Geplante Schiffssicherheitsverordnung” eingerichtet. Zu finden unter
http://www.gshw.de/dcms_index.php?id=2451&lang=de
Piekfall e.V.
Die GSHW hat einen neuen Menübutton für Links zu Presseartikeln mit dem Thema “Geplante Schiffssicherheitsverordnung” eingerichtet. Zu finden unter
http://www.gshw.de/dcms_index.php?id=2451&lang=de

GSHW-NEWS
2.9.2016
Die Brisanz der geplanten Änderungsverordnung zur Schiffssicherheits-VO (für Traditions- und Segelschulungsschiffe) zeigt sich nicht allein im Entwurf der ÄndVO selbst. Auch die Begründung des BMVI macht deutlich, dass uns drastische Nachteile vor allem hinsichtlich Zuständigkeiten, bürokratischem Aufwand, Qualifikation von Besatzung, Anerkennung von Sachverständigen sowie technischem Aufwand bevorstehen.
Die Dokumente können auf der Website www.gshw.de heruntergeladen werden.
Die Frist für die Stellungnahme der GSHW wurde vom BMVI auf den 19.9.16 festgelegt. Eine äußerst kurze Zeitspanne. Deshalb hat die GSHW den Antrag gestellt, die Frist bis zum 19.10.16 zu verlängern. Ob dieser Antrag genehmigt wird, ist noch offen. Wenn nicht, läuft uns die Zeit weg.
Daher ruft die GSHW alle Betroffenen auf, sich so schnell wie möglich mit den Inhalten von VO und Begründung vertraut zu machen und möglichst bis zum 6.9. erste Kommentare abzugeben, entweder unter office@gshw.de oder beim Arbeitstreffen am 6.9.16 ab 19 Uhr im Clipper-Vereinsheim, Am Überwinterungshafen, Hamburg-Harburg. U.A.w.g.
i.A. Monika Kludas, GSHW-Kommunikationsbeauftragte
GSHW e.V. – Gemeinsame Sicherheitskommission für historische Wasserfahrzeuge
www.gshw.de
https://www.facebook.com/pages/GSHW-eV/172356156264300?hc_location=timeline
Mail: office@gshw.de

Newsmail vom 25.07.16
Liebe GSHW-Mitglieder, liebe Interessenvertreter der historischen, Traditions- und Sail-Training-Schiffe,
nach Rücksprache mit den zuständigen Stellen im BMVI wird der Entwurf der neuen Sicherheitsrichtlinie frühestens Mitte August in die Länder- und Verbändeabstimmung gehen. Die Tatsache, dass Urlaubszeit ist, wird bei der Fristsetzung für die Stellungnahme berücksichtigt. Die von der GSHW auf der Hansesail geplante Infoveranstaltung ist somit hinfällig. Auf der Hansesail sind jedoch zwei unserer Vorstandsmitglieder anwesend ( Nikolaus Kern auf der „Amphitrite“ und Gerhard Bialek auf der „Ethel von Brixham“), die gerne für Fragen zur Verfügung stehen.
Liegt der Entwurf vor, wird er an alle im e-Mail-Verteiler genannten Personen weitergeleitet und auf einer noch zu terminierenden Veranstaltung besprochen. Deshalb bitten wir Sie/euch, in den nächsten Wochen besonders auf unsere e-Mail-Informationen zu achten.
Ihre/eure Expertise ist entscheidend für eine qualifizierte Stellungnahme im Sinne der Interessen ALLER historischen, Traditions- und Sail-Training-Schiffe. Der GSHW-Vorstand hält es deshalb für sinnvoll, eine gemeinsame Stellungnahme am runden Tisch auszuarbeiten. Die Vorlage des BMVI werden wir innerhalb der GSHW zum einen auf die technischen Aspekte, zum anderen auf die allgemeinen und rechtlichen Aspekte hin prüfen. Dazu sollen zeitnah entsprechende Arbeitsgruppen gebildet werden, die sorgfältig, aber zügig die Vorlage sichten und beurteilen. Der GSHW-Vorstand lädt die Vorstände oder ihre Stellvertreter der angeschriebenen Organisationen ein, sich mit ihrer Erfahrung an diesen Arbeitsgruppen bzw. am abschließenden runden Tisch zu beteiligen. So können wir unsere gemeinsamen Interessen auf einer starken Position gegenüber dem BMVI vertreten.
Fair winds,
Niko Kern
GSHW-Vorstand/Geschäftsführer
Monika Kludas
Kommunikationsbeauftragte der GSHW

GSHW-Newsmail vom 01.06.2016
Liebe Mitglieder und Freunde,
aus dem Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVdI) haben wir auf Nachfrage erfahren, dass sich die so genannte Sicherheits-Richtlinie II zurzeit in der Ressortabstimmung befindet. Sie wird uns unmittelbar danach – nach derzeitiger Planung Ende Juni/Anfang Juli – zur Verfügung gestellt. Das BMVdI hält an dem ehrgeizigen Ziel fest, die SiRi II im Januar 2017 in Kraft treten zu lassen. Sobald uns der Entwurf vorliegt, melden wir uns unverzüglich.
Das Thema EU-Fahrgastschiff-Richtlinie wurde bereits umfassend diskutiert. Das BMVI informierte, dass sich in der letzten Besprechung in Brüssel knapp die Hälfte der Mitgliedsstaaten für den für die Traditionsschiffe positiven Definitionsvorschlag ausgesprochen haben und weitere zwei für eine Kombination der beiden Vorschläge.
Gestern (31.05.) haben wir die Information bekommen, dass der Entwurf der Kommission in Bezug auf die Neufassung der Fahrgastschiff-Richtlinie am 06.06.16 an die Mitgliedsstaaten verteilt wird. Dann werden wir sehen, welche Definition für das Traditionsschiff vorgeschlagen wird. Sobald der Entwurf vorliegt, reiche ich ihn natürlich herum.
Zum Thema MOU und IMO (SOLAS) werden sich GSHW und BMVdI über den aktuellen Diskussionsstand weiter informieren.
Die nächste ordentliche Mitgliederversammlung der GSHW findet statt
am Samstag, den 04.03.17 um 12:00
Ort. Bürgerhaus Wilhelmsburg in Hamburg.
Einladungen und das Protokoll der MGV 2016 werden rechtzeitig verschickt.
Allzeit gute Fahrt,
Niko Kern
GSHW-Vorstandsmitglied
Monika Kludas
Kommunikationsbeauftragte

Aktueller Stand Sicherheitsrichtlinie
Das Warten auf den neuen Entwurf der Sicherheitsrichtlinie für Traditionsschiffe stellt Eigner und Betreiber auf eine harte Geduldsprobe. Immer häufiger wird Nikolaus Kern in der Geschäftsstelle von GSHW-Mitgliedern gefragt, wann endlich die ministerielle Vorlage veröffentlicht werde. Doch auch die zuständige Abteilung WS 2 Schifffahrt des BMVI befand sich Anfang Mai unverändert in Warteposition, berichtete GSHW-Vorsitzender Werner von Unruh. Der Entwurf war bis dahin noch nicht aus dem Verkehrsausschuss zurückgekommen. (Zum Verfahrensablauf siehe auch GSHW Newsletter Dezember 2015.)
Ein Grund dafür könne sein, so Thomas Hoppe, deutscher Repräsentant und Vorsitzender des Safety Council in European Maritime Heritage (EMH), dass derzeit die EU-Richtlinie für
Fahrgastschiffe mit mehr als zwölf Personen an Bord routinemäßig überarbeitet wird. „Ihre technischen Anforderungen sind für Traditionsschiffe in aller Regel nicht zu erfüllen“, sagte Hoppe.
„Daher kommt ihren Ausnahmebereichen eine große Bedeutung zu, da der nationale Gesetzgeber nur im Rahmen dieser Ausnahmeregelungen handeln kann. Das gilt auch für unsere SiRi II.“ Aufgrund der Intervention des EMH Safety Council (wir berichteten) will die EUKommission diese Ausnahmebereiche präzisieren. Die Vorschläge wurden im März mit der Abteilung für maritime Sicherheit diskutiert. Für Segelschiffe soll die Definiton nicht mehr den Passus „ships not propelled by mechanical
means“ enthalten, sondern folgendermaßen geändert werden: „ships primarily propelled by sails and usually fitted with mechanical propulsion for auxiliary and emergency purposes“. Aus Sicht der
GSHW sei das ausgezeichnet, so Hoppe, „weil dadurch der alte Streit, ob Segelschiffe auch über Antriebsmaschinen verfügen dürfen, in unserem Sinne entschieden wäre. Damit würde der BG-V
und den Verwaltungsgerichten ein wesentliches Glied ihrer Argumentationskette entzogen.“
Problematisch ist nach wie vor die Beschränkung des Ausnahmebereiches für historische Wasserfahrzeuge auf Fahrgastschiffe. „Dies hätte zur Folge“, erläuterte Hoppe, „dass alle
Fahrzeuge, die weder besegelt sind noch Fahrgastschiffe waren noch in die anderen Ausnahmebereiche fallen, nicht mehr als Traditionsschiffe zulässig sind. Das würde zum Beispiel
ehemalige Eisbrecher betreffen. Es ist noch nicht klar, ob die EU-Kommission diesen Punkt schlicht übersehen hat oder davon ausgeht, dass derartige Fahrzeuge nach dem SPS-Code
zugelassen werden sollen. Wir werden an dieser Stelle einhaken müssen.“
IMO führt Code für historische Wasserfahrzeuge ein
EMH konnte die International Maritime Organisation (IMO) überzeugen, einen eigenen Code für historische Wasserfahrzeuge einzuführen. Dies ist als Durchbruch zu bewerten, der wohl nur durch die enge Zusammenarbeit mit der angesehenen Organisation „International Congress of Maritime Museums“ (ICMM) zustande kam. Der Code hätte zur Folge, dass in der internationalen Fahrt
SOLAS nicht mehr gefordert werden kann. Es wurde vereinbart, im Sommer mit Gesprächen über den Anwendungsbereich eines IMO-Codes für historische Fahrzeuge (Definition, technische
Anforderungen, Frage der Subsidiarität etc.) zu beginnen. ICMM wird jetzt in Zusammenarbeit mit EMH einen begründeten Definitionsentwurf für historische Wasserfahrzeuge entwerfen.
Memorandum of Understanding soll wieder aufleben
Die EU-Kommission unterstützt die Traditionsschifffahrt nicht nur innerhalb der Richtlinie für Fahrgastschiffe, sondern auch bei der Revitalisierung des Memorandum of Understanding (MoU),
dessen Ziel eine gegenseitige Anerkennung von nationalen Vorschriften für Traditionsschiffe in Europa ist. Zur nächsten Sitzung des EMH Safety Council in Bremerhaven (29.-30.10.2016) soll die Vorsitzende des MoU-Agreement, Ingrid Cherfils, eingeladen werden, um die Möglichkeiten für die so dringend benötigte Umsetzung der Vereinbarung zu beleuchten.
EMH-Veranstaltungen:
Mit historischem Bewusstsein gegen Regulierungswut
Vom 22. bis 24. September 2016 findet im alten Walhafen Pasaia im spanischen Baskenland der EMH-Kongress statt. Sein Thema „Significance and Visibility“ befasst sich mit der Einzigartigkeit
des maritimen Erbes, das als solches nicht länger ein unauffälliger Sektor bleiben kann, sondern sich zum wirtschaftlichen, touristischen und planerischen Faktor erheben muss, um schließlich als Vektor in der Gesellschaft mit einer Identität und einem historischen Bewusstsein verankert zu werden. Nur so könne man Regulierungswut begegnen und finanzielle Unterstützung einfordern.
Bau und Betrieb von Nachbauten – Chancen für die Traditionsschifffahrt Die internationale EMH-Konferenz „Maritime Traditions in European Waters“ befasst sich vom 29.
Juni bis 1. Juli 2016 im polnischen Gdańsk mit der Frage, wie man das maritime Erbe bestmöglich in Wert setzen kann. Anhand von zahlreichen Projektbeispielen soll gezeigt werden, wie dieses
Ziel mit Repliken erreicht werden kann. Die Konferenz findet aus Anlass des 20-jährigen Jubiläums der Baltic Sail statt und bietet ein umfangreiches Festprogramm.
http://european-maritime-heritage.org
Nikolaus Kern – GSHW-Vorstand /Geschäftsführer
Monika Kludas – Kommunikationsbeauftragte
Mitglieder werben, Schiffe fördern – die S.T.A.G. hält weiter Kurs
Die Sail Training Association Germany (S.T.A.G.) blickt erneut auf ein aktives Jahr zurück, wie sie vergangenen Samstag bei ihrer Jahreshauptversammlung im Deutschen Schifffahrtsmuseum in Bremerhaven gegenüber rund 110 Teilnehmern bekannt gab.
Der 1. Vereinsvorsitzende Jörg Schinzer begrüßte dabei auch Dr. Ursula Warnke, die als Direktorin des Museums bekräftigte, zukünftig verstärkt mit der Traditionsschiffer-Szene zu kooperieren. Im darauf folgenden Rechenschaftsbericht des S.T.A.G.-Rates informierte er über einen leichten Mitgliederrückgang im Jahr 2015, der durch verstärkte Aktivitäten im Bereich Jugendförderung und durch einen neu gegründeten nautisch-technischen Förderausschuss verringert werden soll.
Die S.T.A.G. bietet im kommenden Jahr ausgeweitete finanzielle Unterstützung für Jugendliche und junge Erwachsene an, die das Segeln auf einem der rund 30 traditionellen Mitgliedsschiffe probieren möchten. Wie Förderausschussvorsitzende Ramona Rehfeld betonte, sei diese Förderung unkompliziert zu beantragen und mit einer geringen kreativen Gegenleistung beispielsweise in Form eines Newsletterbeitrags verbunden. Auch die Aus- und Weiterbildung von Stammbesatzungen auf traditionellen Seglern steht im Fokus der Vereinsarbeit. Zudem können Mitgliedsschiffe auf einen Fördertopf für dringende Reparaturarbeiten zugreifen.
Nach einer ausgiebigen Diskussion einigte sich die Versammlung darauf, den Haushaltsplan 2016 zu genehmigen, in dem erstmals seit 10 Jahren eine garantierte Zuwendung an die Deutsche Stiftung Sail Training aufgehoben wurde. Der Rat begründete dies unter anderem mit einer angespannten Haushaltslage und dem nicht einzuschätzenden Rückgang der Mitgliedszahlen, und führte aus, dass die S.T.A.G. selbstverständlich weiterhin 1. Stifter des Nachfolgeschiffes „Alexander von Humboldt II“ bleiben werde.
Isabel Nürnberger und Felix Mumberg legten ihre Arbeit im S.T.A.G.-Jugendteam aus beruflichen und privaten Gründen nieder; als Nachfolgerin wurde Elisa Schneider gewählt, die bereits in den Vorjahren dem Jugendteam während verschiedener Projekte erfolgreich assistiert hatte. Als kommissarischer Jugendobmann wurde Georg Fimpel bekannt gegeben. Erstmals wurden durch die Mitgliederversammlung auch Vertreter der Schiffe im Rat bestätigt, dabei stellte sich Bernd Voigt als Vertreter der S.T.A.G. „Small Ships“ und Ella Janotte für die „Tall Ships“ vor. Die beiden neuen stimmberechtigten Ratsmitglieder wollen in den kommenden Jahren die Zusammenarbeit mit den Mitgliedsschiffen verbessern und eigene Projekte durchführen. Im Namen des gesamten Rates bedankte Jörg Schinzer sich bei den Ehrenamtlichen, die „das Schiff S.T.A.G. auf Kurs halten“ und rief zu weiterem Engagement bei der Förderung der gemeinnützigen Arbeit des Vereins und bei der Neumitgliedergewinnung auf.
Dass das Deutsche Schifffahrtsmuseum sich nach den Worten der Direktorin Dr. UrsulaWarnke in Zukunft auch um die noch in Fahrt befindlichen Traditionssegler kümmern will, deren Geschichte erforschen und dokumentieren um damit diesen Schiffen eine Heimat zu geben, verbunden mit dem Angebot den großen Vortragssaal auch weiterhin der S.T.A.G. für ihre Versammlungen zur Verfügung zu stellen, wurde von allen dankbar begrüßt.
Lena Mäkler / S.T.A.G.
Pressekontakt: Sail Training Association Germany,
Coloradostr. 7, 27580 Bremerhaven E-Mail: stag@sta-g.de Telefon: 0471-94588-21 (Heidi Coners)
Nach dem die traditionell geriggte spanische Gaffelketsch Atyla mit Hilfe der S.T.A.G. einen neuen Motor erhalten hatte und nun wieder mit jugendlichen Mitseglern unterwegs ist, steht als nächstes die 32. Jahreshauptversammlung auf dem Veranstaltungskalender der 1984 gegründeten gemeinnützigen Organisation. Mehr lesen
„Never miss a good sailing wind!“
Dieser Spruch war der große Leitsatz von Heinz Deymann. Anscheinend war Anfang diesen Jahres so ein Wind zum Segeln in den Himmel vorhanden gewesen und Heinz Deymann hat ihn ausgenutzt. Er verstarb am 12.Januar 2016 an einer Blutkrankheit.
Damit blieb ihm ein Lebensabend auf Land erspart. Letzten Oktober noch beim Gaffeltreffen in alter Frische, mit lustigen Gesprächen und gemeinsamen Erinnerungen, Weihnachten fröhlich mit der Familie gefeiert. Und dann, Anfang des Jahres, verschlimmerte sich die Krankheit wie ein Sturm. Innerhalb von zwei Wochen ging alles ganz schnell, so schilderte es mir die Tochter Christiane. Dieser Sturm war wohl zu stark für ihn.
Automatisch liefen bei mir viele Bilder im Kopf ab, was wir mit ihm alles erleben durften. Die gemeinsamen Gaffelfahrten auf der Elbe und in der Nordsee, die Ferienfahrt für unseren Sohn Thore, den Kanal vor Amrum Odde, den er gebuddelt hatte, um beim nächsten Hochwasser auf jeden Fall wieder flott zu werden, den „Jugendwartpokal“, den wir ihm in Glückstadt verliehen haben, weil er immer sehr für u.a. unsere Kinder da war.
„Wenn die Butter doppelt so dick wie das Brot ist und die Nutella doppelt so dick wie die Butter, dann kann das Brot so dick sein, wie es will, es schmeckt immer.“ Mit diesen Worten holte auch schon mal den Zollstock raus, um die Dicke der Nutella zu messen.
Wie dick seine Bodenplatte seines Schokkers „Regina“ ist, wusste er auch so. Diese hat ihm bei vielen Manövern immer treue Dienste geleistet. Selbst wenn vor Glückstadt bei der Rhinplatte – Rund 6-7 Beaufort wehten, seine Bodenplatte gab genug Gegengewicht. Nur eben von seiner blauen Schippermütze, die er immer auf hatte, den Riemen unters Kinn geklappt und durch.
Ach Heinz, wer gibt uns nun aus seinem reichen Erfahrungsschatz etwas ab, wer überlegt mit, wann man wo segeln kann und erzählt von seinen zahlreichen Fahrten bei einem Bier (und Malzbier für die Kinder)?
Ich gönne dir diesen Segelwind als Abgang. Es bleibt aber schwer, mit diesem „Schaden“ nach dem Sturm klar zukommen.
Text: Sirkka Tribbe / Fotos: Karin Holzapfel
Leider hat der Bericht über den Unesco-Antrag bei einigen Empfängern Irritationen ausgelöst, dahingehend, dass GSHW und AGDM sich bezüglich des Antrages nicht abgestimmt hätten. Das war so nicht gemeint und entspricht nicht den Tatsachen. Richtig ist, dass GSHW und AGDM nicht mehr einen gemeinsamen Text des Antrages vor Einreichung aus Zeitmangel besprechen konnten. Ansonsten hat eine enge Abstimmung über die Vorgehensweise stattgefunden. Das Ergebnis dieser Abstimmung war, dass die GSHW ihren Antrag, der in Hamburg eingereicht war, zurückgezogen hat. Dies nachdem beide Vereine sich gemeinsam auf einen Text geeinigt hatten. Der in Kiel eingereichte Antrag wird nun von beiden Vereinen vertreten und weiterverfolgt.
Wir bitten die Irritationen zu entschuldigen.
Niko Kern
Stv. Vorsitzender
Bericht vom Infotreffen am 21. November in Eckernförde
Aktueller Stand Sicherheitsrichtlinie
Am 13. Oktober 2015 trafen sich Vertreter der GSHW und AGDM in Berlin mit dem Leiter der Abteilung WS 2 Schifffahrt des BMVI, Achim Wehrmann. Der Fahrplan für die neue Rechtsgrundlage sieht vor, dass der Entwurf Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt vorgelegt wird, anschließend dem Verkehrsausschuss des Bundestags. Erst danach, also frühestens Anfang 2016, beginnt das öffentliche Anhörungsverfahren. Für die Verordnung ist kein Gesetzgebungsverfahren erforderlich; das BMVI will die Akte Rechtsgrundlage für Traditionsschiffe deutlich vor der nächsten Bundestagswahl 2017 schließen. Werner von Unruh betonte, die GSHW wünsche eine ausreichend lange Anhörungsfrist, um die Anwendungsfähigkeit der SiRi zu prüfen. Die GSHW lasse sich nicht unter Zeitdruck setzen. „Die GSHW ist der Verband der Traditionsschiffe. Wir wollen uns absprechen und gemeinsam nach außen auftreten,“ sagte er.